Körper- und Atemtherapie

Ziel der Körper- und Atemtherapie

ist die Stärkung des ganzheitlichen Wohlbefindens und die Aktivierung der ureigenen Lebenskraft.

Wie sieht eine Körper- und Atemtherapiestunde bei mir aus?


Bei unserem ersten Treffen definieren wir gemeinsam das übergeordnete Ziel, Ihre Veränderungswünsche und Anliegen.


Zum Beispiel:


  • Rücken- und Haltungsprobleme reduzieren
  • Akute- oder chronische Atembeschwerden lindern
  • Körperwahrnehmung verfeinern
  • Raum und Grenzen kennen lernen
  • Begleitung in einer schwierigen Zeit und/oder in einer Zeit der Veränderung
  • Sich etwas Gutes tun, Innehalten, Ihren Körper spüren, einen  Moment nur für sich erleben


In jeder Stunde legen wir zusammen fest, was heute das Thema ist und was Sie im Moment brauchen.


Das kann...


  • Linderung von Schmerzen
  • Unterstützung in einer schwierigen Situation
  • Erholung, Energie für den Alltag
  • ihr persönliches Anliegen


...sein.


Wir planen die bevorstehende Stunde gemeinsam und besprechen, wie wir die festgelegten Ziele erreichen können.


Indikationen:


  • Akute und chronische Atembeschwerden
  • Linderung von Schmerzen
  • Rücken- und Haltungsprobleme, Muskelverspannungen
  • Vegetative Störungen (z.B. Schlaflosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten)
  • Depressive Verstimmungen
  • Erschöpfungszustände
  • Ängste und Panikattacken
  • Burnout-Prophylaxe 
  • Gesunder Umgang mit Stress
  • Wahrnehmung der körperlichen Möglichkeiten und Grenzen
  • Unterstützung ung Erhaltung der Beweglichkeit im Alter
  • Steigerung des Wohlbefindens und der inneren Harmonie
  • Unterstützung in Lebensphasen der Neuorientierung


Die Psychodynamische Körper- und Atemtherapie LIKA


ist eine komplementärtherapeutische Methode. Sie stellt den Atem als Träger und Erhalter der Lebenskraft in den Mittelpunkt.


Zwei Richtungen haben die Methode LIKA vorwiegend bestimmt.

Zum einen die Atem- und Bewegungslehre (Psychotonik) von Prof. Dr. med. Volkmar Glaser mit seiner einmaligen psychodynamischen und psychosozialen Interpretation des chinesischen Meridiansystems. 

Zum anderen der psychotherapeutische Ansatz von Ph. D. DDM. Jack Lee Rosenberg, einer der innovativsten Psychotherapeuten Amerikas und Begründer der Integralen Körperpsychotherapie (IBP).


Die Körper- und Atemtherapie LIKA ist ein wirkungsvolles Zusammenspiel von chinesischer Meridianlehre und westlichem Gesundheitsverständnis.

Ich orientiere mich bei meiner Arbeit am 5 Säulenmodell LIKA.


Das Fundament des 5 Säulenmodells LIKA, bilden die Ethik, die Begegnung, der Kontakt und das therapeutische Gespräch.

Dem Menschen ohne Vorurteil, wertschätzend und interessiert begegnen, das ist eine Voraussetzung um in Kontakt zu kommen. Echte Begegnung und Kontakt fördern die Beziehungsfähigkeit, die Selbstwahrnehmung und das Selbstbewusstsein. Im therapeutischen Gespräch wird der Klient abgeholt und durch die Therapie begleitet. Das gibt Orientierung für den Klienten und den Therapeuten. Der Therapeut kann den Klienten im Gespräch zum Nachdenken anregen, ihm eine andere Sichtweise zeigen und ihn so in seinem Prozess unterstützen und begleiten.


Auf diesem Fundament bauen folgende fünf gleichwertigen Säulen auf:


Die Atemmeditation ist ein Weg, durch Achtsamkeit und Präsenz zu Stille und innerer Ruhe zu kommen. Der Atem steht im Zentrum, er kann durch Bilder und Visualisierungen beeinflusst und geleitet werden. Das "Gehalten sein durch den Atem" kann erlebt werden. Die Atemmeditation wird in Ruhe oder in Bewegung praktiziert.


Durch atemwirksame Bewegungsübungen werden Atem und Bewegung aufeinander abgestimmt, der Atem wird an das Kern-Selbst angeschlossen. Dadurch kann eine Bewegung aus der eigenen Mitte heraus ausgeführt werden. Aus einer rein muskulären Aktivität wird eine gefüllte, ganzheitliche Bewegung.


Bei einer Atem- und/oder Meridianbehandlung folgen die therapeutischen Berührungen dem Atemfluss und den Bewegungen des Körpers. Dadurch wird die Muskulatur in eine Wohlspannung, die Eutonie gebracht, die natürliche Atemfähigkeit wird unterstützt. Das Wissen der chinesischen Medizin, insbesondere der Meridianverläufe wird miteinbezogen. Meridiane sind Energiebahnen in denen die Lebensenergie durch den Körper zirkuliert.


Die Sondermeridiane sind Energiegefässe, Energieseen die im Körper angelegt sind. Durch das Ansprechen dieser Gefässe können bestimmte Raum- und Daseinsqualitäten aufgerufen und erlebt werden. Die Kei Raku stehen für bestimmte Bewegungs- und Verhaltensformen, sie sind die sechs Grundformen der Entwicklung.


Die letzte Säule bilden die Psychotherapeutischen Konzepte mit dem Schalenmodell von J. L. Rosenberg. Körper und Psyche sind unzertrennlich miteinander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.


Das übergeordnete Ziel/Dach dieser Interventionen/Säulen ist die Eutonie, (aus dem Griechischen eu = gut, wohl und lat. tonus = Spannung) die Wohlspannung. Das ist ein Zustand des Wohlbefindens, der Kommunikationsbereitschaft und der Handlungsfähigkeit.


In der Körper- und Atemtherapie ist der Atem Verbindung und Werkzeug zugleich.


Ein weiteres wichtiges Werkzeug um die Eutonie zu erreichen ist der Transsensus. Dieser ist die angeborene Fähigkeit über sich hinaus zu spüren, mit der Umwelt, den Mitmenschen oder auch mit Dingen in Bezug zu gehen. Diese innere, gefühlsmässige Ausweitung beeinflusst den Atem und den Muskeltonus positiv. Transsensus im Partnerbezug, also mit Mitmenschen, ist eine echte gefühlsmässige Zuwendung. In der Therapie können Klienten mit Bildern und Vorstellungen aus dem Selbstbezug in den Umweltbezug geführt werden. Die Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit werden gefördert. Wenn beide Beteiligten den Transsensus verwirklichen, kommt es während der Behandlung zur erwünschten Muskellösung und Atemwirksamkeit.

Schönenberger Ursula

Körper- und Atemtherapie

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